Baufi – Lexikon: Modernisierung

Modernisierung

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Unter Modernisierung versteht man Maßnahmen, die den Wert Deiner Immobilie steigern. Das heißt, dass die Qualität des Gebäudes oder der Wohnung dadurch deutlich verbessert wird: etwa dank neuer Bauteile oder Verbesserungen.

Was zählt zu einer Modernisierung (Auszug):

  • Wärmedämmungen
  • neue Heizungsanlage
  • Anbauten

Wenn Du einen Kamin, eine Solaranlage oder einen Balkon nachrüstest, hast Du Deiner Immobilie neue Bauteile hinzugefügt, die sie wertvoller machen als zuvor. Eine Erneuerung Deines Daches, Deiner Fenster und Türen bedeuten eine Verbesserung der Qualität, die ebenfalls den Wert steigern.

Eine Modernisierung unterscheidet sich deshalb von der Renovierung und der Sanierung. Bei diesen sorgst Du dafür, dass der Wert Deiner Immobilie erhalten bleibt oder wiederhergestellt wird – nicht wie bei der Modernisierung, dass er steigt.

Eine Renovierung nimmst Du vor, wenn Du etwas verschönern willst: etwa wenn Du Deine Wände tapezierst, Deine Fassade neu streichst oder Deine Bodenbeläge erneuerst.

Mit einer Sanierung sorgst Du dafür, dass Schäden beseitigt werden – Du reparierst also etwas. Zum Beispiel, wenn Du Schimmel beseitigst, einen nassen Keller trockenlegst oder ein kaputtes Dach reparierst.

Geheimtipp:

Für Modernisierungsmaßnahmen kannst Du zinsgünstige Modernisierungsdarlehen nutzen, entweder direkt beim Kauf über die Baufinanzierung oder später über einen Ratenkredit, der entweder zweckgebunden oder nicht zweckgebunden sein kann. Am günstigsten sind die Zinsen im Rahmen der Baufinanzierung, dann folgt mit etwas Abstand der zweckgebundene Ratenkredit, den Du ausschließlich für Modernisierungszwecke nutzen darfst, und am teuersten ist der nicht zweckgebundene Ratenkredit.