Baufi – Lexikon: Flurkarte

Flurkarte

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Die Flurkarte benötigst Du für Deine Baufinanzierung. Du siehst auf einen Blick, wo Dein Gebäude sich auf dem Grundstück befindet. Sollte das Gebäude nicht, oder nur teilweise auf der Flurkarte eingezeichnet sein besteht die Möglichkeit, dass das Gebäude oder Teile davon nicht genehmigt sind (auch Wintergärten, Garagen, Anbauten und Nebengebäude).

Auf der Flurkarte – auch amtliche Liegenschaftskarte oder Katasterkarte – wird aus der Vogelperspektive maßstabsgetreu abgebildet, welche Grundstücke (auch Flurstücke) und Gebäude sich in einem bestimmten Gebiet befinden. Im Notarvertrag Deiner Immobilie werden alle Flurstücke aufgelistet, die zu Deiner Immobilie gehören.

Der Maßstab der Flurkarte ist variabel, liegt aber meist zwischen 1:500 und 1:1000.

Ein Grundstück kann sich auch aus mehreren Flurstücken zusammensetzen. Wenn eine Immobilie bewertet wird, ist die Flurkarte ein wichtiger Nachweis für die Lage und Existenz des entsprechenden Grundstücks. Deshalb benötigen manche Banken sie, um den Beleihungswert des Objekts zu ermitteln. Flurkarten sind auch nötig, um einen Bebauungsplan für Gemeinden zu erstellen. Außerdem sind sie Voraussetzung dafür, einen Bauantrag zu stellen und die Grundsteuer zu berechnen.

Geheimtipp:

Du kannst die amtlichen Lageplan (manche Banken benötigen diesen) beim zuständigen Vermessungs- und Katasteramt beantragen.  Eine einfache Flurkarte erhältst du online z.B. über TIM-online oder bei Deinem Baufinanzierungsberater.